Ortler Umrundung, Tag 6


Morgenstimmung beim Aufbruch am Rifugio A. Botti al Montozzo

Um 7:30 Uhr wurden die Türen der Schutzhütte aufgesperrt und wir konnten die Schutzhütte endlich verlassen und zur Forcellina di Montozzo aufsteigen, die wir nach etwa einer halben Stunde erreichten.

Dort angekommen genossen wir bei wunderbaren Ausblick und herrlichem Wetter unser Frühstück und bereiteten uns auf den langen Abstieg vor. Der Trail führt durch ein weites Hochtal, dem oberen Val Montozzo. Der Abstieg ist zunächst angenehm, führt durch Almwiesen vorbei an weidenden Kühen. Nach etwa einer Stunde wird dann der Steig extrem steil und führt zum Stausee Lago di Pian Palü hinunter, wo einige von uns ein erfrischendes Bad nehmen.

Von hier wandern wir auf den Almemweg vorbei an der Malga plan Palü und steigen dann zur Malga Paludei auf und gelangen dann wieder auf einer Torstraße zur Malga Giumella wo wir schließlich rast machen und zu Mittag essen. Der Senn bietet uns Kaffe und Bier an. Wir lernen dass die Kühe her im Schnitt 15 l Milch am Tag geben und dass die gesamte Milch ins Tal gebracht und zu Käse verarbeitet wird. Die Bauern erhalten dafür 76 Cent pro Liter Milch. Gestärkt und angereichert mit wissenswertem aus dieser Gegend führt unser Weg weiter nach Pejo wo wir Verpflegung für den Rest der Wanderung einkaufen

Je näher wir dem Ort kommen, desto mehr erkennen wir, dass Pejo eine beliebte Gegend bei Touristen ist. In einem kleinen Dorfladen können wir uns mit dem Nötigsten versorgen, kaufen uns auch noch etwas frisches Obst und machen uns dann auf den Weg einen Möglichkeit zum Zelten zu suchen. Am Dorfende biegen wir dann auf die Forststraße, immer noch auf dem Sentiero Italia in das Val de la Mare ein. In der Nähe der Masi Torbi finden wir einen idealen Platz für die Nacht, eine Picnic Area in der Nähe der Straße, genügend flache Stellen für alle Zelten und das Wichtigste, Wasser.

Nach einer kurzen Rast sind die Zelte sind rasch aufgestellt und alle sind bereit die leuchtenden Sterne am wundervollen Abendhimmel und die Ruhe zu genießen.

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