Ahipara nach Paihia

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Nach einem einem wohlverdienten Ruhetag im Ahipara Holiday Park sind wir um 7:00 Uhr in Richtung Herekino Forest, einer der  Northland Forests, die eigentlich Regenwäder sind, aufgebrochen. Vor uns lagen 8 km Wanderung auf der Straße. Nach  2,5 Stunden sind wir … Weiterlesen

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Vom Cape Reinga nach Ahipara

Start am Cape Reinga am 7 November

 Cape Maria van Diemen

Scott Point, erster Blick auf die Ninety Mile Beach

Ninety Mile Beach am Morgen

Immer noch Ninety Mile Beach. Zwei einhalb Tage lang

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Das Abendteuer beginnt.

Am Freitag früh morgens werden wir in Latsch vom Flughafen Transfer abgeholt. Die Reise beginnt nicht reibungslos, der Busfahrer wurde auf dem Weg zur Arbeit angefahren, ein Ersatzfahrer musste her. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es dann doch los. Am Flughafen sind wir dann doch vor der geplanten Zeit angekommen. Pünktlich um 12:00 hob der Glieger in Richtung Singapore ab. Nach einem kurzem Zwischenstop weitermachen Auckland. Genau 32 Stunden nach dem Start in Latsch sind wir Auckland gelandet. Denis, einTrailangel hat uns um Miternacht vom Flughafen abgeholt und zu sich nach Hause mitgenommen.

Am Sonntag haben wir SIM-Karten für Telefon und Tablet organisiert, die letzte Ausrüstungsteile und Essen für 4 Tage eingekauft. Wir übernachteten in einer Jugendherberge direkt neben des Auckland City Tower und nicht weit von des Bushaltestelle.

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Die Vorbereitungen sind abgeschlossen

 

Bereits in einer Woche werden wir in Auckland landen. In der größten Stadt Neuseelands werden wir dann uns kurz vom Jetlag erholen, SIM-Karten für das Telefon kaufen, Essen einkaufen in die Bouncebox packen und nach Ahipara schicken. Am Dienstag, den 7. November starten wir dann in Richtung Norden mit dem Ziel Kaitaia.

Am 8. November, wenn alles nach Plan läuft, sollten wir dann die letzten 100 km nach Cape Reinga per Autostop zurücklegen, sodass wir spätesten am frühen Nachmittag am nördlichsten Punkt der Nordinsel unseren langen Marsch in Angriff nehmen können.

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Die Saison ist zu Ende

Mit heutigem Tag ist die für die Landwirtschaft sehr schwiege Sainson 2017 zu Ende. Bereits im Frühjahr mussten wir einen schweren Schlag hinnehmen. Ende April, als die Apfelbäume in voller Blüte standen, bzw. teilweise bereits abgehende Blüte war gab  es einen massiven Kälteeinbruch. Bei einem Teil unserer Felder gab es massive Schäden durch Frost, Ernteausfälle von 50% bis über 90% waren die Folge. Auf den Feldern, die nicht vom Kälteeinbruch betroffen waren hat Ende Juli ein schweres Hagelgewitter großen Schaden verursacht.

Sascha beim Abtransport der Äpfel

Seit dem Beginn der Ernte sind nun mittlerweile mehr als 1 1/2 Monate vergangen. Heute konnten wir nun die Ernte abschließend. Die Sorte Shinano Gold war die letzte, die wir heuer zu ernten hatten. Nun können wir uns auf die langersehnte Reise konzentrieren und freuen uns schon auf den Beginn der Wanderung durch Neuseeland.

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Noch einem Monat

Ja so langsam wird es richtig spannend. Der Großteil der Ernte ist mittlerweile abgeschlossen, die Ausrüstung ist inzwischen komplett. Die restliche Zeit wird noch recht intensiv. Wir werden noch ein bis zwei Trainingswanderungen mit voller Ausrüstung absolvieren. Anschließend müssen wir diese gründlich reinigen um problemlos in Neuseeland einreisen können.

Kurz vor unserer Abreise werden wir noch ein Fest mit Freunden veranstalten und so langsam auf unser großes Abenteuer einstimmen.

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50 Tage bis zur Abreise

 

Für Nervosität ist jetzt keine Zeit. Die Apfelernte ist angelaufen und im Moment dreht sich alles nur um die Ernte. Die Helfer aus Rumänien sind hier und es geht um die Organisation der Arbeit. Das Wetter spielt nicht recht mit, es regnet häufig und ist für September eigentlich zu kalt. macht nicht die Äpfel müssen vom Baum. In ca. 14 Tagen kann die intensive Phase der Vorbereitung endlich beginnen.

 

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Die Spannung steigt.

dsc_0158-1Nun ist es soweit, sämtlicher Papierkram ist erledigt.  Das Visum ist eingetroffen. Unserem großen Abenteuer steht nichts mehr im Wege. Wir gehen unsere Checkliste durch um zu sehen ob wir alles notwendige vor dem Start erledigt ist. Eine lange Vorbereitungszeit geht schön langsam dem Ende zu. Mittlerweile sind beinahe vier Jahre vergangen seit wir uns das erste Mal mit dem Gedanken, Neuseeland auf dem Te Araroa Trail zu durchwandern, befasst haben. Viel ist in der Zwischenzeit geschehen. Auf den vielen Wanderungen haben wir großartige Menschen kennen gelernt und neue Freundschaften geknüpft und gelernt, dass das Wandern mit dem notwendigsten uns zufrieden und glücklich macht.

Eigentlich könnten wir nun schon starten. Zuerst sind aber noch die Äpfel zu ernten.
Mit heutigem Tag  sind es noch 75 Tage bis unsere Reise starten. Langsam wird es spannend, zur Vorfreude auf die Reise gesellt sich nach und nach auf etwas Nervosität.
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Wandern im Rätikon

Das lange Wochenende vom 12. bis zum 15. August sollte unser letzter großer Test für

Die wunderbare Landschaft im Rätikon

Ausrüstung und Fitness werden. Wir planten diese 4 Tage für eine längere Wanderung zu nutzen und fuhren zu unseren Freuden und ersten Trailangels – Wolfgang, Doris und Linus – nach Vorarlberg.  Leider hatte es das Wetter nicht gut mit uns gemeint. Ein Kälteeinbruch und Regen, bzw. Schneelandschaften bis auf 2.300 m machten unseren ursprünglichen Plan zu nichte.

 

Nach einem Ausgiebigen Frühstück in Nütziders machten wir uns gemeinsam mit Wolfgang auf nach Gargellen. Von dort stiegen über den Rätikon-Höhenweg zum Sarotlapass auf. Kurz unterhalb des Passes kamen wir mit dem Neuschnee in Berührung. Zügig wanderten wir unter der Führung von Wolfgang zum Plaseggenpass und dann weiter an der Weißplatte vorbei zur Tilisuna Hütte. Es war kühl und matschig und feucht. Zu diesem Zeitpunkt beschlossen wir dann das Zelt im Rucksack zu belassen und in der Hütte zu übernachten. Wir nutzen diese Gelegenheit um uns über den Stand und den Fortgang unserer Vorbereitung zu diskutieren. Wohl auch aufgrund des schlechten Wetters war die Stimmung etwas bedrückt und so kamen wir zum Schluss, dass wir die Ausrüstung bereits ausgiebig getestet haben und auch körperlich gut vorbereitet sind. Unserer Meinung nach ist es an der Zeit die Trainingsintensität etwas zurück zu schrauben und uns mehr Zeit für die Regeneration zu gönnen zumal ja der September und Oktober für uns beide eine sehr arbeitsintensive Zeit wird.

Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück zum Sulzfluh, einem beliebten Ziel mit herrlichem Ausblick bis weit in die Schweizer Berge hinein, aufgestiegen. Der Abstieg führte uns über den recht steilen Gemschtobel hinunter zum Prätigauer Höhenweg, den wir dann bis zur Carschina Hütte folgten. Durch die leichte Bewölkung war das Wandern angenehm, den Ausblick auf die umliegenden Berge des Rätikon genossen wir. Der Weg führte weiter vorbei am Drusentor, unter den drei Türmen durch, auf der rechten Seite erhob sich der Drusenfluh. Es ging vorbei am Schweizer Tor  bevor wir nach ca. 7,5 Stunden Wanderung das Gafalljoch erreichten. Dort entschieden, dass wir über die Gamsluggn  zur Totalphütte weiter wandern wollen. Etwas deprimiert von der bevorstehenden 2,5 stündigen und als schwierig ausgewiesen Wanderung machten wir uns trotzdem auf dem Weg. Der Anstieg war steil und zum Schluss kurz vor dem Joch mit Ketten gesichert. Oben angekommen eröffnete sich uns ein herrlicher Blick. Auf der einen Seite der Lüner See auf der anderen Seite die Südflanke des Rätikon. Wir übernachteten in der Totalp Hütte.

Am nächsten Tag kam Wolfgang zu uns auf die Hütte und gemeinsam stiegen wir bei herrlichem Wetter zum 2.916 m hohen Schesaplana auf. Nach ca. 2 Stunden haben wir den Gipfel erreicht.  Ein wunderbarer rundum Blick war die Belohnung für unsere Mühen. Da auf dem Gipfel ein sehr kalter Wind wehte und von unten großen Massen zum Gipfel aufstiegen sind wir bald in Richtung Mannheimer Hütte weiter gewandert. Um diese Hütte zu erreichen mussten wir über den Brandner Gletscher gehen.

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Von der Mannheimer Hütte sind wir dann über dann über den Leiberweg zur Oberzalim Hütte im Zalim Tal abgestiegen. Der Leiberweg ist eine teilweise in die Felsen gesprengte Steiganlage für die Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sein erforderlich sind. Der Abstieg führte uns dann durch das malerische Zalim Tal hinunter nach Brand.

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Die Bernina-Gruppe im Blick

Trotz schlechter Wettervorhersage sind wir am 4. August nach Livigno aufgebrochen. Noch am Abend sind wir in das Federia Tal gewandert um dort unser Zelt aufzuschlagen.  Die Nacht war anstrengend, wir haben wohl den Lärm eines rauschenden Baches unterschätzt. Am Nächsten Morgen hingen die Nebel ziemlich tief, es sah so aus als ob aus der geplanten Wanderung wohl nichts werden würde.

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Val Federia, der Nebel lichtet sich

Bald nach dem Start zeigten sich erste lichte Flecken am Himmel und so wanderten wir dem schönen Wetter entgegen Richtung Fuorcla Federia. Nach ca. 3 Stunden Wanderung erreichten wir kurz vor dem Pass den See Lago Federia. Nach einer kurzen Stärkung sind wir dann über die Fuorcla Livigno in das Val Chamuera abgestiegen.

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Der Ferderia See, wie eine Perle nur 10 Minuten unter dem Pass

 

Der weitere Weg führt uns dann durch das einsame Val Prünella, über steiniges Gelände nach oben. Am Talende erwartete uns dann ein äußerst steiler Anstieg zur Fourcla Prünella wo uns dann ein beeindrucken Blick auf die Bernina-Gruppe erwartete.

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Anfänglich über leichtes Gelände geht es dann über wegloses, steiniges Gelände durch das Prünella Tal

Der weitere Weg führte uns dann zum Lej da la Pischa, ein wunderbarer Ort zum Ausruhen und eine Stärkung zu uns zu nehmen. Anschließend sind wir dann über die Val Pischa ins Val da Fain abgestiegen. Der steile Abstieg war recht mühsam, die Aussicht auf die Berge der Bernina-Gruppe und das Val da Fain haben sich dann gelohnt. Gegen Abend sind wir dann noch zur Alp la Stretta gewandert. Dort haben wir dann nach einem genüsslichen Bier unser Nachtlager aufgeschlagen.

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In herrlicher Umgebung am Lej da la Pischa. Im Hintergrund einige Gletscher der Berinina Gruppe.

Am Sonntag Morgen sind wir nach dem Frühstück zu Pass La Stretta gewandert. Hinter uns begann sich ein Gewitter zusammen zu brauen. Aus diesem Grund sind wir dann, anstatt über den Lago del Monte und das Val del Monte zu wandern, direkt in das Livigno Tal abgestiegen. Unten im Tal abgekommen begann es dann zu regnen. So mussten wir die lange Strecke bis zu unserem Auto im Regen zurück laufen.

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Der steile, mühsame Abstieg mit herrlichem Blick auf den Lago Bianco und die Bernina Gletsche

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